Schall

Es wird zwischen zwei verschiedenen Arten des Schalls differenziert:

Erwünschter und notwendiger Schall bildet die Grundlage der sprachlichen Kommunikation, des gemeinsamen Singens und auch lebhafter Spielsituationen.

Störende Schallereignisse auf die Kommunikation in Spiel- und Lernsituationen werden als Lärm empfunden.

 

 

Eine wichtige Rolle spielt hier die Schallübertragung. Bei einem Gespräch im Freien werden die Schallwellen von den Stimmbändern durch die Luft im Wesentlichen direkt zu den Ohren der Zuhörer übertragen, weshalb man diesen Schall als Direktschall bezeichnet. In Räumen hingegen tritt zusätzlich noch ein indirekter Refelxionsschall an Wänden, Decken und Fußböden auf.

Leistungsbeeinträchtigungen durch Lärm lassen sich schon bei geringen bis mittleren Lärmpegeln feststellen.

  • Leistungsbeeinträchtigung bei der Informationsaufnahme (Sprachwahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse)
  • Leistungsbeeinträchtigung bei der weitergehenden Informationsverarbeitung (Gedächtnis- und Entscheidungsprozesse)

Die betroffenen Funktionen sind für die kognitive Entwicklung von entscheidender Bedeutung. Störungen dieser Funktionen sind daher bei Kindern grundsätzlich anders zu bewerten als bei Erwachsenen.