Wie günstig ist dein Bewertungsstil für dein Wohlbefinden?

Unter dem Bewertungsstil eines Menschen ist die gewohnte Art zu verstehen, sich das Gute und Schlechte, was ihm im Leben passiert, zu erklären.

Bevor wir ein bisschen theoretisch werden, beantworte doch mal für dich selbst die folgenden 3 Fragen, um einen Hinweis auf deinen eigenen Bewertungsstil zu bekommen. Stell dir dazu am besten eine konkrete belastende Situation vor, die du auf deiner Arbeit erlebt hast und versuche dich daran zu erinnern, wie du diese bewertet hast.

Benutze den Schieber und wähle aus, wie du Situatonen bewertest. Klicke anschließend auf "fertig" und du erhälst eine Lösungsantwort.

Wenn eine schwierige Situation auf der Arbeit auftritt, denke ich automatisch…

Ich bin für das Ereignis verantwortlichAndere/ die Situation sind dafür verantwortlich

dass es unveränderlich ist und (für immer) bleibtEs ist eben mal so und mal anders

dass es sich auf alle Bereiche des Lebens auswirktdass es nur auf einen Lebensbereich/ eine Fähigkeit zutrifft

Und? Wie waren deine Antworten? Was dahinter steckt, findest du in den folgenden Karten: wer ist verantwortlich, wie dauerhaft ist die Situation und welchen Geltungsbereich betrifft es.

Bewertungsstile

 

Zusammengenommen bestimmen diese 3 Aspekte deinen Bewertungsstil.

Das Muster, nach dem du eine Situation oder ein Ereignis beurteilst, hat einen entscheidenden Einfluss auf deine Emotionen. Ein positiver – also selbstwertdienlicher und Resilienz fördernder – Bewertungsstil bedeutet, dass Stresssituationen und belastende Erlebnisse als flexibel, situationsabhängig und positiv bewertet werden.

Erfolge und positive Erfahrungen werden übrigens pro Bewertungsstil genau andersherum interpretiert.