Denkfehler

In der Psychologie spricht man von „Denkfehlern“ und meint damit fehlerhafte oder unzutreffende Gedanken, Wahrnehmungen oder Überzeugungen. Ein Beispiel hierfür ist die Übergeneralisierung. Kognitive Verzerrungen sind, wie wir aber eben erfahren haben, ein normaler psychologischer Prozess, der bei allen Menschen in mehr oder weniger starkem Ausmaß auftreten kann.

Hier findest du einen Überblick über die 11 häufigsten "Denkfehler"

Denkfehler

Erkennst du einen oder einige dieser gedanklichen Fallen in deinem eigenen Denken wieder?

Achtsamkeits- und Meditationsübungen können dir dabei helfen, deine Gedanken und etwaige gedankliche Muster erst einmal bewusst wahrzunehmen.

Du kannst dafür die Rolle einer interessierten Beobachterin oder Beobachters einnehmen und deine eigenen Gedanken wie Tiere in einer Naturdokumentation erforschen. Wie echte Naturfilmmacherinnen und Filmemacher greifst auch du nicht ins Geschehen ein, sondern beobachtest einfach, welcher Gedanke kommt und welcher geht.

Gedanken Wolken

Du kannst dir auch vorstellen, dein Geist sei ein weiter, strahlend blauer Himmel und deine Gedanken Wolken, die über ihn hinwegziehen. Sie ziehen einfach vorbei, manche schnell, manche verweilen etwas. Es gibt große dunkle Gewitterwolken und kleine weiße Schäfchenwolken. Ganz gleich – du betrachtest sie, nimmst sie wahr und lässt sie einfach kommen und gehen.

 

 

Diese Übung – so einfach sie auch klingen mag – fällt den meisten Menschen ziemlich schwer. Es ist normal, immer wieder aus der Beobachterperspektive zu fallen und sich von einer „Gedankenwolke“ mitziehen zu lassen. Ein hilfreiches Werkzeug ist die Konzentration auf die eigene Atmung. Übungen hierzu findest du in der Lerneinheit "Entspannter durch den Arbeitsalltag".