Arbeitsschutzgesetz - rechtliche Anforderungen

Präventionsmaßnahmen werden durch das Arbeitsschutzgesetz festgelegt. Aufgrund der größeren Wirksamkeit sind technische den organisatorischen und diese wiederum den personenbezogenen Maßnahmen vorzuziehen. In der Praxis jedoch sind die Ebenen untrennbar miteinander verbunden und stehen in Wechselwirkung.

Arbeitsschutzgesetz

Lastenhandhabungsverordnung = LasthandhabV                             Arbeitsschutzgesetz = ArbSchG  

Gefährdungsbeurteilung

Um Gefährdungen des Muskel-Skelett-Systems, insbesondere des Rückens, bedingt durch das Bewegen von Menschen vorzubeugen, ist die erste Maßnahme die Ermittlung des Ist-Standes im Betrieb mithilfe der Schritte 1 bis 3 der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung. Für die Gefährdungsbeurteilung haben die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung und die Arbeitsschutzbehörden sich auf eine einheitliche Vorgehensweise geeinigt, die aus sieben Schritten besteht.

Ordne die Textfelder durch Anklicken und Bewegen den jeweiligen Schritten zu.

Gefährdungsbeurteilung

In Pflege und Betreuung ist ein Vermeiden von Gefährdung nur dann möglich, wenn die erforderliche Bewegung vom Pflegebedürftigen selbst ausgeführt werden kann (gegebenenfalls mit personenbezogenen Hilfsmitteln und/oder durch die räumliche und bauliche Gestaltung der Umgebung). Dies entspricht dem Ansatz des Expertenstandards zur Erhaltung und Förderung der Mobilität von Menschen und findet auch Ausdruck im neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der vor allem den Grad der Mobilität zum Inhalt hat.