Mit geradem Rücken durch den Arbeitsalltag

Wir brauchen Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe anstatt alleinige „Helden der Arbeit“ zu sein. Wir brauchen ein Miteinander anstatt ein Gegeneinander.

Was wir lange trainiert und geübt haben, können wir besonders gut.

Dies führt zu Automatismen. Oft haben sich im Arbeitsalltag Bewegungsabläufe einstudiert, die weder für die zu Pflegenden oder Betreuenden noch für die Helfenden oder Erzieherinnen und Erzieher gut sind. Sie sind uns vertraut und in der Hektik des Alltags greifen wir darauf zurück, da sie zur Gewohnheit geworden sind.

Damit neue, rückengerechte Verhaltensweisen die alten Gewohnheiten im Arbeitsalltag und in der freien Zeit ersetzen können, müssen diese in automatisierte Bewegungen umgesetzt werden.

„Neu“ erlernte Verhaltensweisen haben nur eine Chance, wenn sie in kleinen Schritten über einen Zeitraum von mehreren Wochen erarbeitet und eingeübt werden. Dann beginnen diese allmählich selbstverständlich, also automatisch abzulaufen. Jetzt können wir uns wieder anderen Herausforderungen widmen.

Wir bewegen nicht den Menschen, wir bewegen uns zusammen mit dem Menschen.

Eine fortlaufende Unterstützung durch die Begleitung von geschultem Personal ist in der Umsetzung vor Ort notwendig.

Mit den pflegebedürftigen Personen eine ressourcenfördernde Erfahrung erarbeitet zu haben, ist für eine dauerhafte Umsetzung im Arbeitsalltag unerlässlich.

Bin ich bereit mein Verhalten zu verändern? Dies ist eine Entscheidung für mich und mein Wohlbefinden.

 

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