Das betriebliche Gesundheitsmanagement kurz erklärt

Wusstest du, dass auch Arbeitgeber oder Arbeitgeberinnen Verantwortung für dich tragen? Sie sollten wohlwollend gegenüber Beschäftigten eingestellt sein. Arbeitgeber oder Arbeitgeberinnen, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen, werden häufig als wertschätzend erlebt.

Gesunde Führung ist in diesem Themenbereich ein wichtiges Stichwort. Sie gehört zum Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

Das BGM basiert auf drei Säulen:

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz beinhaltet gesetzliche Regelungen zum Thema Schutzziele auf der Arbeit sowie eine Gefährdungsbeurteilung.

Mit dem betrieblichen Eingliederungsmanagement sollen Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer bei der Wiedereingliederung nach längerem Ausfall unterstützt werden.

Die betrieblichen Gesundheitsförderung beinhaltet allgemeine Angebote und Maßnahmen, die die Gesundheit am Arbeitsplatz stärken sollen.

Im besten Fall sollte das Anwenden aller drei Bereiche in einem Unternehmen die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten und fördern.

Die Bedeutung gesunder Führung

Gesunde Führung beinhaltet ein Zusammenspiel aus Gesundheitsförderung, Zufriedenheit der Mitarbeitenden und arbeitsbezogene Leistungen durch die Führungskräfte. Gesunde Führung soll dazu beitragen, dass Beschäftigte möglichst lange gesund und motiviert ihrer Arbeit nachgehen können.

Hierbei geht es vor allem um die Bereiche Motivation, Wohlbefinden und Zufriedenheit und nicht um Macht, Ansehen oder Gehalt.

Die folgende Tabelle zeigt 3 Tipps für eine gesunde Führung auf.

 

Tipp

Positives Führungsbeispiel

Negatives Führungsbeispiel

Eine gute Selbstführung (Vorbildfunktion)

Die Führungskraft arbeitet achtsam und lebt eine gesunde Arbeitsweise vor. Das ist zum Beispiel eine gesunde Pausenkultur.

Die Führungskraft überarbeitet sich ständig und nimmt selbst keine Pausen wahr.

Ein gutes Betriebsklima

Die Führungskraft sorgt für ein entspanntes Beziehungsverhältnis auf der Arbeit. Das können zum Beispiel gemeinsame Mittagessen sein, die die Beziehungen untereinander stärken.

Die Führungskraft trägt interne Probleme nach außen und sorgt somit für Konflikte unter den Mitarbeitenden.

Eine wertschätzende Kommunikation

Die Führungskraft bietet Möglichkeiten für eine offene und wertschätzende Kommunikation.

Die Führungskraft nimmt sich keine Zeit für die Anliegen ihrer Mitarbeitenden, Lob ist Mangelware.

 

Willst Du mehr zum wertschätzenden Führen erfahren, hierzu findest du eine Lerneinheit im Bereich "Führung im digitalen Wandel".