Tipps zur Überwindung der "Handy-Sucht"

„Handy-Sucht“ ist eigentlich keine Suchtdiagnose im klinisch-psychologischen Sinne. Trotzdem weisen viele von uns Verhaltensweisen auf, die auch bei einer Alkohol- oder Spielesucht auftreten:

Vielleicht bist auch du so stark eingenommen von den digitalen Inhalten, die du auf deinem Handy konsumierst, dass du, selbst wenn du im „wahren Leben“ unterwegs bist, daran denkst? Oder du hast bemerkt, dass du immer kurzweiligere und einnehmendere Inhalte brauchst, damit du online Spaß hast? Vielleicht hast du sogar schon mehrfach versucht, weniger Zeit am Handy zu verbringen, aber hattest dann schlussendlich doch keine Kontrolle darüber? Womöglich bist du sogar am Handy, selbst wenn deine Nutzung negative Konsequenzen nach sich zieht – zum Beispiel, dass dein Partner oder deine Partnerin sich beschwert, du „würdest gar nicht richtig zuhören“?

Wage doch einmal ein Selbst-Experiment und lasse bei deiner nächsten Verabredung oder deinem nächsten Ausflug bewusst das Handy zu Hause. Nun beobachte, wie du darauf reagierst. Bist du ganz entspannt und machst dir kaum einen Kopf darüber? Oder fühlst du dich auf einmal ganz nervös oder hast Angst, etwas zu verpassen?

 

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