Digital Detox - was bringt es wirklich?

Digital Detox ist ein sehr beliebtes Schlagwort  welches sowohl online (wie ironisch!), als auch in Talkshows gerne genutzt wird. Auf zahlreichen Websites und in Zeitschriften wird über die Notwendigkeit, Zeit ohne sein Smartphone zu verbringen geschrieben. Mit wachsender Anhängerzahl findet seit einigen Jahren der „Day of Unplugging“, der Tag des Abschaltens, weltweit am 1. Freitag im März für 24 Stunden, statt. Auch einige unserer Tipps zielen auf eine Einschränkung der Mediennutzung ab. Keine Frage, „Digital Detox“ ist so trendy wie noch nie, doch was ist wirklich dran an dem digitalen Fasten? Wenn wir die Wissenschaft [5] befragen, sind die Effekte überraschender Weise nicht so eindeutig!

 

Außerdem konnte festgestellt werden, dass Menschen, welche Social Media exzessiv nutzten, einen deutlich größeren Nutzen aus einem „Digital Detox“ ziehen konnten. Und hier ist vermutlich der Knackpunkt: Die moderate Nutzung des Internets und der sozialen Medien ist nicht per se schädlich, also – nicht für alle von uns!

Es kommt auf eine individuelle Balance an und darauf, wie es einem gerade psychisch geht. Es ist also wichtig, gut auf sich zu hören und seine Bedürfnisse wahrzunehmen und ernst zunehmen.

Personen, die an depressiven Symptomen leiden, sowie Personen mit exzessivem Medienkonsum, scheinen stark von einer Einschränkung der online verbrachten Zeit zu profitieren. Wenn du nach der Arbeit jedoch online einfach ein wenig Zerstreuung suchst oder dich in der Mittagspause WhatsApp-Nachrichten mit deinen Freunden austauschst, ist daran nichts Schlimmes. Vor allem, wenn diesen Nachrichten Treffen im echten Leben folgen! 😊